Spende für das Kita-Rucksack-Projekt

Mai 2021

Mit 500 Euro haben die Mescheder Soroptimistinnen ein besonderes Sprachprojekt des Walburga-Kindergartens gefördert: das Kita-Rucksack-Projekt. Dabei handelt es sich um ein Sprach- und Bildungsprogramm für Kinder mit Einwanderungsgeschichte und deren Familien, bei dem die Eltern  - unterstützt von der Kita - Experten für Erziehung und Spracherwerb bleiben.

Während die Eltern Themen wie Mode, angemessene Kleidung, Körperteile, Essen und Trinken, Formen und Farben in ihrer Familiensprache erläutern, macht das in der Kita parallel auf Deutsch eine Erzieherin. Dazu erhalten die Eltern ein Begleitheft in ihrer jeweiligen Erstsprache. Übergeben haben die 500 Euro-Spende jetzt Clubpräsidentin Martina von Weichs und SI-Mitglied Christine Schlering-Bertelsmeyer (rechts und links stehend) an Kita-Leiterin Verena Borgmann und die stellvertretende Leiterin Karin Nöckel (links und rechts sitzen) sowie an Frau Selimoglu (Mitte hinten), die das Projekt als Elternbegleiterin und Mutter unterstützt.

Von der Spende will die Kita Bücher in verschiedenen Sprachen kaufen, Medien, wie CDs, Papiertheater, so genannte  Kamishibai zu verschiedenen Kulturen, erwerben und eventuell in ein Tablet investieren, um jederzeit Wörter übersetzen zu können, besser ins Gespräch zu kommen und  Situationen bildlich festzuhalten. Durch Corona hat sich der Start verzögert. Geplant ist er jetzt nach den Sommerferien.

Weitere Informationen zum Projekt: https://kommunale-integrationszentren-nrw.de/rucksack-1

Spendenübergabe an den Verein Frauen für Frauen e.V.

Januar 2021

Zu Beginn des neuen Jahres freuen sich die Frauen der Frauenberatungsstelle und der Verein Frauen für Frauen e.V. in Arnsberg über die Spende von 3000,00 €. Überreicht wurde die Spendenurkunde von Martina von Weichs, Präsidentin 2019/2021, und Jutta Rücker vom Soroptimist Club Meschede an Karola Enners, Dipl.-Pädagogin und Birte Schritt, Sozialarbeiterin – beide im Vorstand des Vereins Frauen für Frauen e. V.

Anlässlich der weltweiten Orange Day Aktion “Nein zu Gewalt gegen Frauen“ vom 25. November bis zum 10. Dezember 2020 sammelten die Clubmitglieder des Soroptimist Club Meschede in der Fußgängerzone an den Markttagen in Meschede Spenden für die Arbeit des Frauenhauses. In guten Gesprächen und mit kleinen Geschenken wollten die Clubschwestern auf diese wichtige Arbeit nachhaltig aufmerksam machen.

Der Club der Mescheder Soroptimistinnen besteht jetzt seit fünf Jahren. Er ist eingebunden in ein weltweites Netz von SI- Service-Clubs, die sich vor allem für die Belange von Frauen und Mädchen einsetzen. “Es ist uns eine Herzensangelegenheit und entspricht unseren Clubzielen an dieser Stelle immer wieder Engagement zu zeigen und wir versprechen Ihnen unsere Unterstützung auch in diesem Jahr“: so Martina von Weichs beim Fototermin, der Corona gerecht in aller Kürze vor der Tür stattfinden musste!

Mit viel Engagement gründeten Frauen aus der Region Arnsberg und Sundern 1984 den Verein Frauen helfen Frauen Arnsberg e.V. Es fehlten im gesamten Hochsauerlandkreis Schutz- und Hilfemaßnahmen für Frauen mit und Frauen ohne Kinder, die von seelischer oder körperlicher Gewalt bedroht sind. Frauen sollten selbstständig über ihre Zukunft entscheiden und entsprechend ihrer Entscheidungen leben können. In der Folge entstanden 1987 das Frauenhaus und 1995 die Frauenberatungsstelle. Dieses Ziel verfolgt der Verein nach wie vor.

Kontakt:

Frauen helfen Frauen Arnsberg e.V.

Arnsberger Straße 14

59759 Arnsberg

Tel.: 02932 8987-703

verein@frauen-hsk.de

Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig, gemeinnützig und mildtätig. Er finanziert sich über Spenden, Mitgliedsbeiträge und Bußgelder. Für die beiden Einrichtungen Frauenhaus und Frauenberatungsstelle gibt es öffentliche Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen, des Hochsauerlandkreises sowie der Stadt Arnsberg. Einen großen Teil der Kosten muss der Verein selber aufbringen, denn die öffentliche Finanzierung reicht nicht aus.

Spende vom Lions Club Meschede

Dezember 2020

Mit 500 Euro unterstützt der Lions Club Meschede die Orange Days, Tage gegen Gewalt, der Mescheder Soroptimistinnen. Außerdem stellt der befreundete Service Club den Frauen seit vielen Jahren seine Hütte für Adventsaktionen Verfügung. Harm tho Seeth, aktuell Präsident des Lions Clubs, übergab  nun offiziell die Spende an Martina von Weichs, Präsidentin der Mescheder  Soroptimistinnen. Das Geld kommt in diesem Jahr komplett dem Arnsberger Frauenhaus zu Gute.

Orange Days

16 Tage gegen Gewalt - am 25. November starten weltweit die Orange Days. Sie wollen weltweit ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen. Orange ist dabei die verbindende Farbe.  Auch der Mescheder Club der Soroptimistinnen beteiligt sich. Club-Mitglieder werden daher an den folgenden Tagen - natürlich mit Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln – an der Ecke Von-Stephan-Straße und Ruhrstraße auf das wichtige Thema aufmerksam machen, kleine Geschenke verteilen und gleichzeitig um eine Spende für das Frauenhaus in Arnsberg bitten. Es ist das einzige Frauenhaus im gesamten Hochsauerlandkreis.

Der Hintergrund: Tagtäglich werden Frauen und Mädchen Opfer von Gewalt – körperlich, sexualisiert oder psychisch - , ganz unabhängig von Alter, Herkunft oder dem sozialen und kulturellen Hintergrund. Betroffen sind Frauen aller sozialen Schichten. In Deutschland machen das schon die aktuellen Zahlen des Bundeskriminalamtes zur Gewalt in Partnerschaften deutlich. Demnach wurden 2019 insgesamt 141.792 Menschen Opfer von Partnerschaftsgewalt (2018: 140.755). Knapp 115.000 Opfer waren weiblich. Darunter

  • 69.012 Fälle vorsätzlicher, einfacher Körperverletzung
  • 11.991 Fälle gefährlicher Körperverletzung
  • 28.906 Fälle von Bedrohung, Stalking, Nötigung
  • 1514 Fälle von Freiheitsberaubung
  • 301 Fälle von Mord und Totschlag

Bei Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellen Übergriffen in Partnerschaften sind die Opfer zu 98,1 Prozent weiblich, bei Stalking, Bedrohung und Nötigung in der Partnerschaft sind es 89 Prozent. Bei vorsätzlicher, einfacher Körperverletzung waren 79,5 Prozent der Opfer Frauen und bei Mord und Totschlag in Paarbeziehungen waren es 76,4 Prozent.

„Auf diese erschreckenden Zahlen wollen wir als Soroptimistinnen aufmerksam machen“, erklärt die Mescheder Club-Präsidentin Martina von Weichs. Im vergangenen Jahr hatte der SI-Club dazu einen gut besuchten Kinoabend in der Fachhochschule Südwestfalen angeboten, durch den allein 1500 Euro zusammenkamen.  „Durch die Corona-Pandemie sind solche Aktionen zum Sammeln von Spenden für uns deutlich komplizierter“, erklärt sie. „Doch das Frauenhaus arbeitet ja weiter und ist auf Unterstützung angewiesen. Deshalb bitten wir die Passanten um eine Spende.“ Parallel werden auch öffentliche Gebäude in Meschede orange angestrahlt. Eine Initiative des Zonta Clubs Arnsberg, der damit das gleiche Ziel unterstützt.

Seit 1981 organisieren verschiedene Menschenrechtsorganisationen jedes Jahr zum 25. November Veranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen thematisiert wird. Sie haben die allgemeine Stärkung von Frauenrechten zum Ziel. Dabei geht es unter anderem um Zwangsprostitution, sexuellen Missbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung, Beschneidung von Frauen, häusliche Gewalt, Zwangsheirat, vorgeburtliche Geschlechtsselektion und weibliche Armut.

 Aber es geht auch darum, Programme zu unterstützen, die sich ausdrücklich für eine rechtliche Gleichstellung von Frauen einsetzen; etwa im Bereich Bildung und Wahlen, aber auch um den Hinweis auf die von Frauen unbezahlt geleistete Arbeitsleistung.

Hintergrund für den Aktionstag, der auch von weiteren kirchlichen und weltlichen Frauenverbänden unterstützt wird, war der Fall Mirabal. Die Schwestern Mirabal, Mitglieder der „Movimiento Revolucionario 14 de Junio“, wurden 1960, nach mehreren vorangegangenen Verhaftungen, in der Dominikanischen Republik durch Militärangehörige des damaligen Diktators Rafael Trujillo verschleppt, gefoltert und schließlich ermordet. 1981 riefen lateinamerikanische und karibische Feministinnen den 25. November zum Gedenktag der Opfer von Gewalt an Frauen aus. 1999 wurde der Tag offiziell durch die Vereinten Nationen aufgegriffen.

Info: Die Soroptimistinnen stehen an der Hütte des Lions-Clubs Ecke von Stephan/Ruhrstraße am Freitag, 27. November, am Dienstag, 1., Freitag, 4. und am Dienstag, 8. Dezember.

Wer die Arbeit für Frauen des Soroptimist Club Meschede unterstützen möchte, kann auch direkt eine Spende überweisen an den Förderverein Soroptimist Club Meschede, IBAN: DE40 4644 1003 0231 1256 00. Wer eine Spendenquittung benötigt, kann das gern auf dem Überweisungsformular vermerken.

Spende Telefonseelsorge

Februar 2020

1000 Euro haben die Mescheder Soroptimistinnen mit Waffelständen und dem Verkauf von kleinen Geschenken in der Adventszeit erwirtschaftet. Geld, das SI-Präsidentin Martina von Weichs, Elke Ewers und Ulrike Peus als Vertreterinnen des Clubs jetzt an den Förderverein der Telefonseelsorge übergeben haben, wo es hoch willkommen ist. Denn Telefonseelsorge findet anonym und damit im Verborgenen statt, Spenden erreichen sie daher seltener als andere Einrichtungen. Doch die Arbeit verdient und braucht vielfältige Unterstützung: über Spenden, durch ehrenamtliche Mitarbeit und hauptamtliche Begleitung. Das machten die Vertreterinnen des Fördervereins, Anke Zoellner und Brigitte Strenger, deutlich.

Gegründet wurde der Förderverein 2005, als die halbe Stelle für eine Psychologin und die Aus- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen gefährdet waren. 30 Frauen im Alter zwischen 40 und 80 Jahren – Männer gibt es zurzeit nicht - arbeiten heute bei Telefonseelsorge in Meschede. Sie haben Zeit, wenn Menschen verzweifelt und einsam sind. Sie hören zu, auch wenn es herausfordert, wenn es um Depressionen, Übergriffe, Misshandlung und Missbrauch geht. Und das rund um die Uhr.

Mehr als 4000 Gespräche hatte die Telefonseelsorge in Meschede im Jahr 2018 und auch 2019 werden es nicht viel weniger gewesen sein. Viele Anrufer äußern auch Suizidgedanken. Eine große Verantwortung für die Ehrenamtlichen. Gleichzeitig sind sie verpflichtet, in der Öffentlichkeit nicht über ihre Arbeit zu sprechen, um die Anonymität der Beraterinnen und der Anrufer zu wahren. „Doch auch unsere Frauen haben Gesprächsbedarf, brauchen eine Supervision“, erklärt Anke Zoellner, Vorsitzende des Fördervereins. Einmal im Monat treffen sie sich dafür unter professioneller Begleitung. „Das ist wichtig, denn manch eine kommt durch die Gespräche auch an unbearbeitete Stellen in ihrem eigenen Leben“, weiß Brigitte Strenger, Geschäftsführerin des Fördervereins.

Insgesamt gilt die Ausbildung für die Ehrenamtlichen der Telefonseelsorge als professionell und qualifiziert, ist aber eben auch teuer. „Mit den Spendengeldern unterstützen wir besonders die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiterinnen“, so Anke Zoellner.

Doch auch neue ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind bei der Telefonseelsorge gerade jetzt willkommen. Im Sommer beginnt ein neuer Ausbildungskurs. Dabei sind Alter und Vorbildung unerheblich. „Lebenserfahrung kann ein großer Vorteil sein“, betont Brigitte Strenger. Und sie wirbt: „Die meisten empfinden die Arbeit bei der Telefonseelsorge als sehr bereichernd.“

Infobox

Anmeldungen dafür sind möglich bei Dirk Grajaszek, dem zuständigen Diakonie-Fachbereichsleiter, unter Tel 2900-150 oder per Mail an: dgrajaszek[at]diakonie-ruhr-hellweg.de

Das Spendenkonto unter Förderverein der TelefonSeelsorge Hochsauerland e.V , Bank für Kirche und Diakonie IBAN: DE97 3506 0190 2100 0820 15 BIC: GENODED1DKD

Spende für die Seniorenhilfe

Dezember 2019

Wer alte Menschen im Alltag begleiten und unterstützen möchte, von dem verlangt der Gesetzgeber seit Anfang 2019, dass er sich Basiswissen aneignet. Nur dann werden die Kosten als Betreuungs- und Entlastungsleistung von der Pflegekasse übernommen. Was im Sinne der Professionalisierung logisch erscheint, bedeutet einen immensen zusätzlichen Aufwand für die oft ehrenamtlich tätigen Trägervereine. Die Meschede Soroptimistinnen haben die  Seniorenhilfe Meschede jetzt mit 500 Euro unterstützt, um eine solche Qualifizierung zu finanzieren. Das Geld stammte aus dem Waffelverkauf des Service-Clubs beim Bürgerfest.

Waffelback-Aktion in Neheim

November 2019

Auch in diesem Jahr konnten die Soroptimistinnen vom Club Meschede für einen Tag die Waffelhütte in der Neheimer Einkaufszone nutzen. Es wurden fleißig Waffeln gebacken und verkauft. Der Erlös kommt der Telefonseelsorge der Diakonie (HSK) zu Gute.

Charity Kinoabend zu "Orange the World"

November 2019

Bewusst machen, bekennen und verändern, so lautet das Motto der Soroptimistinnen weltweit. Mit einem Filmabend - ihrer Aktion zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen unter dem Motto „Orange the World“ - haben die Mescheder Soroptimistinnen in diesem Sinne ein Zeichen gesetzt und gleichzeitig sehr erfolgreich Spenden für das Frauenhaus in Arnsberg gesammelt.

In der Fachhochschule Südwestfalen zeigte der Mescheder Service-Club den Film „Hidden Figures“, der die bisher wenig gewürdigte Leistung afroamerikanischer Frauen am NASA-Raketen-Programm in den 60er-Jahren zeigt - unterhaltsam, spannend und informativ.

Rund 120 Frauen und Männer waren der Einladung gefolgt. Darunter waren auch viele Mitgliede benachbarter SI-Clubs. Neben dem geselligen Teil eines Kinoabends mit Popcorn, Eis-Konfekt und netten Gesprächen in den Pausen ging es auch dabei um das Erkennen von Problemen und die Unterstützung derer, die sich konkret einsetzen, um die Situation zu verbessern.

So waren als Vertreterinnen vom Frauenhaus Arnsberg und von dessen Trägerverein „Frauen helfen Frauen“ auch Ulla Hoffmann, Birte Schritt und Petra Hannemann vor Ort. Sie schilderten die Probleme des Frauenhauses, das jetzt schon seit 32 Jahren besteht. Für das Frauenhaus ist es nicht einfach, seine Existenz zu sichern. Regelmäßig müsse der Verein um Zuschüsse kämpfen. „Es gibt bei den Kommunen dafür keinen festen Haushaltstitel. Geld ist für uns daher immer ein Problem“, sagte Ulla Hoffmann und dankte daher für die Unterstützung durch die Soroptimistinnen.

SI-Präsidentin Martina von Weichs freute sich über den insgesamt tollen Zuspruch. Letztlich mussten die Frauen den Film noch in einen zweiten Hörsaal übertragen, weil einer nicht ausreichte. Sie appelliert an ihre Zuhörer: „Jeder kann sich selbst fragen, ober beim Thema Gewalt gegen Frauen, hinschaut, die Not erkennt und etwas bewegt.“

Ämterübergabe SI Club Meschede

Oktober 2019

Neue Präsidentin der Mescheder Soroptimistinnen ist Martina von Weichs (rechts). Sie übernahm das Amt jetzt von Bettina Steden (links), und ist damit die dritte Präsidentin in der Geschichte des noch jungen Mescheder Service-Clubs. Zu den ersten Gratulantinnen gehörte auch Dr. Neşe Bilgic, Warsteiner Ärztin und Patin des Clubs.

Bettina Steden erinnerte an einige Höhepunkte ihrer zweijährigen Amtszeit. Bestehende Aktivitäten, wie das Diner en Blanc in Eversberg und die Hütte in der Adventszeit seien verbessert und angepasst worden. Zum zweiten Mal hatte sich der Club 2019 auch erfolgreich am Bürgerfest beteiligt. Aktivitäten, von denen die Frauenberatungsstelle, der Sozialdienst katholischer Frauen oder der Kinderhort in der Schützenstraße profitiert hatten.

Bettina Steden dankte vor allem ihrem Vorstand für die Unterstützung in den vergangenen zwei Jahren. Die neue Präsidentin Martina von Weichs betonte, dass sie sich auf die neuen Aufgaben freue und legte gleichzeitig ihr erstes Jahresprogramm mit vielen Aktivitäten vor. 

Ein Höhepunkt findet jetzt schon im November statt. Mit einem Kinoabend, dessen Erlös dem Frauenhaus Arnbserg zugute kommen soll, beteiligen sich die Mescheder Soroptimistinnen am Montag, 25. November, unter dem Motto: „Orange the World – Stand up for Women“ an den Internationalen Aktionstagen zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Diese sind  seit 2008 Teil einer Kampagne des Generalsekretärs der Vereinten Nationen und finden jährlich vom 25. November (Tag gegen Gewalt an Frauen) bis zum 10. Dezember (Tag der Menschenrechte) statt.

Spendenübergabe vom Diner en Blanc 2019

Oktober 2019

1500 Euro haben jetzt die Mescheder Soroptimistinnen an den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Hochsauerland übergeben. Das Geld hatten die Club-Mitglieder als Erlös des Diner en Blanc in Eversberg erwirtschaftet und den Restbetrag aufgerundet. „Vor allem die neu eingeführte Tombola war ausgesprochen erfolgreich“, berichtete Clubpräsidentin Bettina Steden. Der SkF unterhält einen gesetzlichen Betreuungsverein. Wie Geschäftsführer Ludger Kottmann, Meinolf Andree, Teamleiter nach dem Betreuungsgesetz in Meschede und Maria Wilmers vom ehrenamtlichen Vorstand erläuterten, werde das gespendete Geld ausschließlich als zusätzliche Zuwendung für die Betreuten verwendet: für Fahrkarten, Medikamentenzuzahlung, Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke. „Viele unserer Betreuten, ob sie in Altenheimen oder in der eigenen Wohnung leben, haben sonst niemand, der sich um sie kümmert“, erläuterte Andree. Im Rahmen des gesetzlichen Betreuungsauftrages bleibe kein Geld für solche Dinge. Die gesetzliche Betreuung ist eine vom Amtsgericht angeordnete Hilfe für volljährige Personen, die wegen Krankheit, Behinderung oder Alter ihre persönlichen rechtlichen Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst regeln können und keine Vorsorgevollmacht erteilt haben. Ein Betreuer wird dann auf eigenen Antrag oder vom Amts wegen bestellt.

Dîner en blanc 2019

Juni 2019

Zu ihrem dritten Diner en Blanc konnten die Mescheder Soroptimistinnen jetzt rund 120 Besucher auf dem Dr. August-Pieper-Platz in Eversberg begrüßen. Bei hochsommerlichen Temperaturen erlebten sie in lockerer Stimmung und bei französischen Chansons einen geselligen und entspannten Abend. Nach dem Motto „Schönes mit Gutem verbinden“, profitiert von dieser Veranstaltung, zu dem die Tische vermietet und Getränke verkauft wurden, wieder ein Mescheder Verein: in diesem Jahr der Sozialdienst katholischer Frauen (skf) mit seinem Betreuungsangebot. Wie skf-Geschäftsführer Ludger Kottmann erklärte, sollen von dem Geld kleinere Geschenke zu Geburtstagen und Weihnachten für die Betreuten gekauft werden.

Werbung für die kommende Europawahl

Mai 2019

Soroptimist International of Europe (SIE) hat eine Kampagne zur Europawahl 2019 ins Leben gerufen. Der SI-Club Meschede hat den verkaufsoffenen Sonntag genutzt, um die SIE Kampagne tatkräftig zu unterstützen und mit Hilfe von Infoständen zur Teilnahme an der Europawahl aufzurufen. U.a war der fleißige Nachwuchs einiger SI-Schwestern innerstädtisch auf Promotour unterwegs und hat Flyer zur Kampagne verteilt.

Spendenübergabe an den Förderverein Internationale Kinderhilfe Meschede

April 2019

1000 Euro Spende haben die Mescheder Soroptimistinnen jetzt an den Förderverein Internationale Kinderhilfe Meschede übergeben. Das Geld kommt dem Kinderhort in der Schützenstraße zugute.  Das Geld will die Einrichtung nutzen, um einen Gruppenraum, der überwiegend von den Mädchen genutzt wird, zu renovieren. Leiterin Nina Vollmer sowie die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder des Fördervereins Gaby Droste (Kassiererin) und Elisabeth Schmidt (Vorsitzende) nahmen den symbolischen Scheck entgegen.

Im Kinderhort werden insgesamt 26 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 6 und 14 Jahren von zwei Erzieherinnen, einem Erzieher in Teilzeit, einem Erzieher im Anerkennungsjahr und einer FSJlerin betreut. Kinder aus acht Nationen besuchen die Einrichtung. „Die Betreuung ist familiär und individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder und ihrer Familien abgestimmt“, erläutert Leiterin Nina Vollmer. „Die Kinder kommen nach der Schule, essen zusammen, machen Hausaufgaben werden individuell gefördert und spielen hier, bis sie gegen 17 Uhr nach Hause gehen oder durch ihre Eltern abgeholt werden.“

Die Plätze sind begehrt. Finanziell ist die Arbeit des Kinderhortes seit der Einführung des KiBiz-Gesetzes relativ eng gestrickt. Deshalb war die Spende der Soroptimistinnen hoch willkommen.

„Uns ist es wichtig Einrichtungen zu unterstützen, die Bildungsarbeit möglichst früh beginnen“, erläuterte Ulrike Peus vom Förderverein der Soroptimistinnen. Sie habe das Konzept überzeugt. „Es gibt viele Kinder, denen die großen Einheiten beispielsweise im offenen Ganztag zu unruhig sind. Die sind im Hort genau richtig aufgehoben.“

Das Spendengeld der Soroptimistinnen stammte vor allem aus dem Waffelverkauf am Bürgerfest-Sonntag. Der 2016 gegründete Service-Club unterstützt vor allem Projekte für Frauen und Kinder, vorrangig engagiert er sich in der Bildungsarbeit. Den Spendenscheck übergab die SI-Präsidentin Bettina Steden an Nina Vollmer und erhielt dafür ein gemaltes Dankeschön der Hort-Kinder: „Unsere Kinder waren ganz begeistert davon, dass jemand sich für sie einsetzt, der sie gar nicht kennt.“

Am 1. August hat der Caritasverband Meschede die Trägerschaft des Kinderhortes übernommen. Der "Förderverein Internationale Kinderhilfe Meschede e.V." begleitet und unterstützt ehrenamtlich die pädagogische Arbeit des Hortteams.

Spendenübergabe an Herbstlicht e.V.

November 2018

Die alte Dame ist sehr vergesslich. Die Kinder – beide um die 60 – arbeiten noch. Die Mutter den ganzen Tag allein lassen? Das geht nicht mehr. Wer passt auf, dass sie isst und trinkt? Über den Verein Herbstlicht kommt nun regelmäßig eine Helferin, die im Umgang mit dementen Menschen geschult ist. Sie nimmt der Familie eine große Sorge.

44 Männer und Frauen arbeiten beim Verein Herbstlicht. Sie besuchen alte und demente Menschen, bringen so ein wenig Abwechslung in deren Alltag und entlasten die Angehörigen. Der Mescheder Club der Soroptimistinnen unterstützt diese Arbeit nun erneut mit einer Spende in Höhe von 700 Euro. Geld, das die Frauen beim Bürgerfest durch den Verkauf von Waffeln und Selbstgebasteltem erwirtschaftet haben.

Schon bei der Gründung - der sogenannten Charterfeier - der Mescheder Soroptimistinnen im Mai 2016 war der Verein Herbstlicht der Nutznießer der eingegangenen Spenden. „Wir sahen damals zwei große Vorteile“, erläutert SI-Präsidentin Bettina Steden: „Die Frauen in den Familien, die sich ja vorrangig um alte und demente Angehörige kümmern, werden entlastet. Und die Helferinnen erfahren über das Fortbildungsangebot des Vereins eine zunehmende Professionalisierung.“ Zwei Ziele, die dem Verein, der sich vor allem die Bildung von Frauen und Mädchen auf die Fahnen geschrieben hat, am Herzen liegen.

Hilfe die ankommt, das erläuterte auch Iris Ackermann vom Leitungsteam des Vereins Herbstlicht, bei der offiziellen Spendenübergabe. Sie schilderte einen weiteren Fall: Eine Klientin hat sich entschieden, ihren Mann, der dauerhafte Pflege braucht und schon im Heim lebte, dort aber unglücklich war, nach Hause zurückzuholen. „Ihr war klar, dass diese Rundum-Betreuung nicht einfach wird. Sie hat sich deshalb vorab informiert und über unseren Verein jemand gefunden, der ihr an zwei halben Tag Freiraum verschafft, um selbst Sport zu machen und sich mit Freundinnen zu treffen.“ Dafür zahlt sie nichts. Das Geld für die Betreuungskräfte kommt von der Pflegekasse.

Dabei berät Herbstlicht in Meschede und Bestwig unabhängig, kostenfrei und auch ergebnisoffen. „Bei einem anderen Gespräch zeigte sich, dass die pflegende Ehefrau eigentlich jemanden suchte, der den Haushalt regelt, so dass sie selbst mehr Zeit für den dementen Angehörigen hat.“ Iris Ackermann empfahl, eine Haushaltshilfe einzustellen. Diese vermittelt Herbstlicht zwar nicht, „aber es war das, was die Familie jetzt brauchte.“

Die Mescheder Soroptimistinnen unterstützen Herbstlicht aber auch, weil dort – vor allem – Frauen nach der Familienphase eine niederschwellige Professionalisierung erfahren. „Wer als 450 Euro-Kraft angestellt werden will, muss zuvor die Ausbildung zur Betreuungsassistentin durchlaufen und im Anschluss sich einmal jährlich fortbilden“, erläutert Bettina Steden. „Diese Fortbildung wird für insgesamt sieben Frauen nun mit dem Geld unseres Clubs finanziert.“  Und einmal als Betreuungsassistentin ausgebildet, haben die Frauen im Anschluss auch die Möglichkeit in stationären Einrichtungen zu arbeiten. „In einem Bereich, in dem wir dringend Fachkräfte brauchen“, betont die SI-Präsidentin.

Kurzinfo:

Der Mescheder Verein Herbstlicht ist seit 2010 ein vom Versorgungsamt NRW anerkannter Helferkreis für niedrigschwellige Hilfe und Betreuungsangebote. 1500 Euro können zusätzlich zur ambulanten Pflege von der Pflegekasse erstattet werden, wenn qualifizierte Helfer eines anerkannten Vereins die Betreuung übernehmen. Anspruchsberechtigt ist, wer mindestens Pflegegrad 1 hat. Das Geld verfällt, wenn es nicht für Haushaltshilfe oder Betreuung genutzt wird.

Kontaktdaten: Herbstlicht e.V., Birgit Koch, Iris Ackermann, Tel.: 0291-9809748, eMail: me@herbstlicht-demenzbetreuung.de

Spendenübergabe "Dîner en blanc"

August 2018

1000 Euro hat das Diner en Blanc der Mescheder Soroptimistinnen für den guten Zweck erbracht. Der Erlös kommt in diesem Jahr - wie zuvor auch angekündigt - komplett der Frauenberatungsstelle Meschede zugute. Club-Präsidentin Bettina Steden und die Vorsitzende des Fördervereins, Ulrike Peus, überbrachten dort jetzt die gute Nachricht. „Die Förderung von Frauen und Mädchen gehört zu den ureigensten Aufgaben der Soroptimistinnen“, erklärte Bettina Steden. Barbara Hönsch, Susanne Willmes und Evelyn Tillner von der Frauenberatungsstelle freuten sich über die große Summe, die direkt in die Projektarbeit fließen wird. Die Frauenberatungsstelle Meschede hat gerade ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Jährlich kommen rund 350 Frauen in die Beratung im Schnitt zu vier Gesprächsterminen. Dabei geht es vor allem Themen wie Gewalt in der Ehe und sexuellen Missbrauch. Aktuell beschäftigt sich das Team auch mit dem Aufbau eines Traumanetzwerkes. Die Beratungen sind für die Frauen kostenfrei. Doch die Beratungsstelle selbst muss zwölf Prozent ihrer Mittel jährlich über Spenden und Sponsoring aufbringen. „Im Jahr sind das rund 12 000 Euro“, erläuterte Diplom-Psychologin Barbara Hönsch. „Das ist für uns jedes Jahr eine Herausforderung und es kostet Zeit, die uns bei der Beratungsarbeit fehlt. 1000 Euro als Spende der Soroptimistinnen sind für uns da eine sehr hohe Summe, zumal die Bußgelder, die die Gerichte uns zusprechen, in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen sind.“


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