Rund 8400 Euro Erlös für zwei Spendenprojekte hat das Dîner en blanc der Mescheder Soroptimistinnen in diesem Jahr erbracht – und das, obwohl die Jubiläumsveranstaltung wettertechnisch erstmals unter keinem guten Stern stand. Statt wie gewohnt unter freiem Himmel auf dem Marktplatz in Eversberg verlegten die Frauen das Picknick „in Weiß“ kurzfristig in das Forum der Abtei Königsmünster. Möglich machte das das spontane Engagement von Pater Julian, dem der Club dafürausdrücklich dankte.
Das diesjährige Dîner en blanc stand ganz im Zeichen des zehnjährigen Bestehens des SI Club Meschede. Clubpräsidentin Dr. Barbara Jellentrup blickte in ihrer Ansprache auf das bisher Erreichte zurück und richtete zugleich den Blick nach vorn: „Zehn Jahre SI Club Meschede stehen für zehn Jahre Engagement für die Region. Mit zahlreichen Projekten, Benefizveranstaltungen und persönlichen Begegnungen konnten wir viel bewegen und haben uns einen festen Platz vor Ort erarbeitet. Dieses Jubiläum macht uns dankbar und stolz – gleichzeitig ist es Ansporn, uns auch künftig mit Zuversicht und Tatkraft für Frauen, Familien und unsere Region einzusetzen.“
Auch Pater Julian, zugleich Präsident des Lions Clubs Meschede, begrüßte die Gäste und würdigte in seinem Grußwort die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Der Erlös des Abends kommt zwei regionalen Projekten zugute. Sebastian Nöckel stellte die Torfabrik vor, einen Fußballverein, in dem Menschen mit und ohne Handicap selbstverständlich gemeinsam Sport treiben und ihre Freizeit verbringen. Das inklusive Konzept findet inzwischen weit über die Region hinaus Beachtung.
Außerdem präsentierten SI-Clubmitglied Ute Tolksdorf und Coach Beate Ritter das clubeigene Projekt „Girls Empowerment“. Ziel ist es, Mädchen und junge Frauen dabei zu unterstützen, ihre Stärken zu erkennen, selbstbewusst aufzutreten und mit Mut und Selbstvertrauen ihren eigenen Weg zu gehen.
Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Spenderinnen und Spendern sowie den Unterstützerinnen und Unterstützern der Tombola, die mit ihrer großzügigen Hilfe maßgeblich zum Erfolg der Benefizveranstaltung beigetragen haben. Barbara Jellentrup: „Das Dîner en blanc machte damit einmal mehr deutlich, wofür der SI Club Meschede seit zehn Jahren steht: für Gemeinschaft, Solidarität und engagiertem Einsatz für den guten Zweck.“
Der Soroptimist International Club Meschede feierte jetzt sein 10-jähriges Jubiläum – und das an einem ganz besonderen Ort: bei von Korff, dem Gründungslokal der Clubgemeinschaft. Gemeinsam verbrachten die Mitglieder einen stimmungsvollen Abend mit leckerem italienischen Buffet, vielen Erinnerungen und wertvollen Begegnungen. Später wechselte die Feier in den gemütlichen Weinkeller, wo der offizielle Teil des Jubiläumsabends stattfand.
Von der Charterfeier 2016 über soziale Projekte, Benefizaktionen und inspirierende Vorträge bis hin zu kreativen Aktionen in der Coronazeit – der Club hat in den vergangenen zehn Jahren viel bewegt. Besonders im Fokus standen dabei stets das Engagement für Frauen und Mädchen sowie der Aufbau eines starken Netzwerks in der Region und darüber hinaus.
Beim Jubiläumsabend erinnerten die bisherigen Präsidentinnen an besondere Momente der Clubgeschichte: an Weihnachtsmarktaktionen, Charity-Veranstaltungen, Zoom-Meetings während der Pandemie, den Heimatpreis des HSK 2022 und viele gemeinsame Projekte mit Herz.
Der Abend war geprägt von Wertschätzung, Dankbarkeit und Vorfreude auf die kommenden Jahre. Ein besonderer Dank galt allen Mitgliedern, Unterstützerinnen und Wegbegleiterinnen, die den Club seit 2016 mitgestaltet haben.
Auf die nächsten Jahre voller Solidarität, Inspiration und Engagement!
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Mit einer feierlichen Zeremonie hat der Soroptimist-Club Meschede im Dezember 2025 den Staffelstab an der Spitze des Clubs weitergereicht: Dr. Barbara Jellentrup übernimmt das Amt der Präsidentin von Jutta Rücker, die den Club zwei Jahre lang engagiert und mit viel Energie geleitet hat.
Der Wechsel fand in einem festlichen Rahmen statt – und verband Rückblick mit Aufbruch. „Am Ende meiner Amtszeit erfüllt mich tiefe Dankbarkeit für all die Gespräche, Diskussionen, das gemeinsame Lachen und das große Vertrauen in unsere Arbeit“, so Jutta Rücker in ihrer Abschiedsrede. „Ich hoffe, dass wir wirksame Impulse gesetzt haben.“
Ein Satz, der sinnbildlich für die Stimmung steht: Gemeinschaftlich, voller Tatkraft und mit klarer Ausrichtung. Unter dem internationalen Motto „Soroptimist International – eine weltweite Stimme für Frauen“ engagiert sich der Club mit inzwischen 33 berufstätigen Frauen für die Rechte und Chancen von Frauen und Mädchen – lokal, bundesweit und international.
Im Rahmen der Feier wurde auch Anne Stahlmecke als neues Mitglied im Club begrüßt. Damit wächst nicht nur die Zahl der engagierten Frauen, sondern auch die Vielfalt an Perspektiven und Kompetenzen im Club.
Ein besonderes Ereignis wirft bereits seine Schatten voraus: Im Juni 2026 feiert der Club sein zehnjähriges Bestehen. Gefeiert wird stilvoll – im Rahmen des beliebten Dîner en blanc, das am 12. Juni 2026 in Eversberg stattfinden wird. „Zehn Jahre Frauenpower, Netzwerken und Verantwortung – das darf sichtbar werden“, so die neue Präsidentin Dr. Barbara Jellentrup. Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren.
Der Soroptimist-Club Meschede ist Teil einer weltweiten Bewegung von Frauen, die berufliche Kompetenz mit gesellschaftlichem Engagement verbinden. Sichtbar wird das durch lokale Projekte, Spendenaktionen, Vorträge und Veranstaltungen – wie zuletzt zum Thema digitale Gewalt im Rahmen der Orange Days. Immer im Zentrum: Stärkung, Sichtbarkeit und Solidarität für Frauen und Mädchen in allen Lebensphasen.
Am 21. Mai 2016 wurde der Soroptimist Club Meschede als 217. Club gegründet und in das große Netzwerk von Soroptimist International aufgenommen. Der Club ist mit seinen mittlerweile 33 Mitgliedern aus den verschiedensten Berufsbereichen eingebunden in Soroptimist International, der weltweit größten Service-Organisation berufstätiger Frauen mit über 3.000 Clubs in über hundert Ländern. Gründungspräsidentin ist Christine Schlering-Bertelsmeyer.
Wir setzen uns ein :
Der Name „Soroptimist“ ist vom Lateinischen sorores optimae („die besten Schwestern“) abgeleitet. Wir verstehen dieses geschwisterliche Verhalten als Anspruch an uns im privaten Leben, im Beruf und als mitmenschliche Verpflichtung anderen gegenüber.